09.11.2009, 12:05
Thema Einbindung Kirche
Die Grundproblematik der Kirche besteht vor allem darin, dass es zuwenig aktives Personal für zu viele Aufgaben gibt. Das hat zur Folge, dass die Präsenz leidet, da diese wenigen Kirchenspieler schlichtweg zeitlich überfordert sind.
Hinzu kommt, dass viele User sich zwar durchaus dessen bewusst sind, dass ihr Char im Jahre 145X lebt, gerade aber in Glaubensfragen dennoch die Denkweise des 21.Jhdts ins Spiel einfließen lassen. Dadurch ist die Spielkirche gezwungen, extrem viele Kompromisse einzugehen, die sonst nicht nötig wären, einfach, weil sie sonst von den Usern abgelehnt wird.
Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass noch immer oftmals der Spielglauben mit der reellen Kirche verwechselt wird.
Vorschläge, wie man die Kirche mehr einbinden und auch nach außen stärken kann, kamen bisher einige:
Kirchenvertreter als Fixinstallation in jedem RatWäre rein theoretisch umsetzbar, scheitert aber zum einen derzeit an dem o.g. Personal-/Zeitmangel, zum anderen an gewissen Gesetzgebungen in einigen Provinzen, die eine solche Handhabung ausschließen würden.
Die Kirche mehr aus dem 2. ins erste Forum ziehen durch:
-Ausbildungsabschnitte vom Orden in die Dörfer verlegenHätte zur Folge, dass schon die in Ausbildung steckenden Kirchenleute die Präsenz der HDAK auch in nicht mit Pfarrern besetzten Dörfern stärken könnten.
Nachteil: Die Mentoren/Ausbilder hätten ihre 'Schützlinge' nicht mehr so im Blickfeld, wodurch eine Bewertung erschwert werden würde.Es wären Reisen nötig, entweder für den Auszubildenden, oder für den Ausbilder, da es nicht in jeder Provinz derartiges gibt. Letzteres würde andere der Gottesdienste für jemanden berauben, der in der Hälfte der Fälle eh das Handtuch schmeißt, ersteres den anderen noch länger aus der Gemeinde reißen und die Kirchenlaufbahn noch unattraktiver erscheinen lassen. Zudem haben kaum Kirchler für die Ausbildung Zeit.
Lösung: Engere Zusammenarbeit Kirche/Dorfführung. Bürgermeister, Gemeinderäte o.ä. werden in die Bewertung miteinbezogen.Oder aber ausbildungstechnisch teils im Provinzforum.
Diskussionsstatus: Offen
-Hochzeiten in Dorfhallen oder Weinstuben verlegen.Durch die Forenumstellung finden die meisten Hochzeiten/Taufen in den Doms statt. Auch wenn im RP manchmal der jeweilige Dom zur Dorfkirche umfunktioniert wird, sind die dortigen Bereiche doch eigentlich als Dom gedacht. Durch die Verlegung würde es wieder realistischer werden, nicht jeder Bauer/Handwerker durfte seine Sakramente in einem Dom empfangen.
Diskussionstatus: Offen
Entlastung der Kirchenspieler durch
-SammelveranstaltungenMassentaufen waren durchaus üblich, nicht jeder 'Gemeine' bekam seinen persönlichen Tauftermin nach Wunsch am Ort seiner Wahl. Der gemachte Vorschlag bezieht sich auf eine einmal monatlich in den Weinstuben durchgeführte Messe, in deren Rahmen die Täuflinge gemeinsam die Sakramente empfangen. Die bisher durchaus spürbare Einstellung 'wenn ich Aristot sein soll, sollen die sich gefälligst nach mir richten' würde dadurch möglicherweise abgebaut, die Pfarrer hätten nur noch einen Tauftermin pro Mona/Provinz. Adlige könnten das Privileg erhalten, sich zu Messen an Kirchenfeiertagen taufen lassen zu dürfen.
Diskussionsstatus: Offen
-LaienseelsorgerDieser Vorschlag bezieht sich vor allem auf vorbereitende Handlungen. Gespräche, die vor einer Taufe/Hochzeit geführt werden müssen, würden entweder von Auszubildenen oder Gehilfen geführt werden.
Diskussionsstatus: Offen
Pochen auf Sitte und Moral in den Dörfern.Dieser Punkt bezieht sich vor allem auf das zusammen Wohnen vor der Ehe ohne Beachtung der Anstandsregeln. Zwar übt die Kirche hier derzeit Nachsicht, unter dem Vorwand, dass Häuser teuer sind, doch sollten 'Wohngemeinschaften' auch anders möglich sein. Was spricht dagegen, dass Frauen sich mit Frauen ein Haus teilen und Männer mit Männern. Oder aber, dass bei Paarungen eine Anstandsperson mit im Haus wohnt und getrennte Räume beherzigt werden. Hier wäre eine stärkere Zusammenarbeit Klerus/Bürgermeister von Nöten.
Ebenfalls bezieht sich dieser Vorschlag auf das Verhalten in den WIrtshäusern. Auch hier sollte der Klerus auf die Dorfobrigkeit einwirken und diese dazu anhalten, sittenwidriges Verhalten in den Dörfern möglichst zu unterbinden.
Engere Verbindung Dorfveranstaltungen/KircheDieser Vorschlag beinhaltet die Kombination aus beidem. Dorffeste in Verbindung mit Segnungen, Einbeziehung der Dorfführungen zu Feierlichkeiten an kirchl. Feiertagen usw.
Fakt ist auf jeden Fall, dass die Loslösung von Glaubensvorstellungen des 21. Jhdts nicht mit der Brechstange durchgesetzt werden kann. Jeder Einzelne, der sich mehr Realismus im Bezug auf den (Spiel-!)Glauben wünscht, sollte diesen selbst leben und zeigen. Dinge wie Sex vor der Ehe sind durchaus realistisch, jedoch nur, solange sie nicht offensichtlich praktiziert werden. Gerade im Ausspielen der Heimlichkeit liegt jedoch viel Potential.
Ebenso waren auch Andersgläubige durchaus realistisch, die gleichmütige Akzeptanz dieser jedoch keineswegs. Ebensowenig wie das offene Bekenntnis zu Heidentum, Hexerei o.ä.
Ein weiterer angesprochener Punkt waren gleichgeschlechtliche Paarungen.
Die bisherige Diskussion zeigte auf, dass hier das BdT auf verschiedene Arten ausgelegt wird. Zum einen gilt die Liebe als das Höchste GUt auf Erden, eine Aussage, die zur Legalisierung solcher Paarungen herangezogen wird, auf der anderen Seite jedoch sagt das BdT auch, dass der Zweck die Fortpflanzung ist, was wiederum gegen solche Beziehungen sprechen würde.
Man wird abwarten müssen, wie sich die Romannäherung der HDAK weiter gestaltet. Allerdings ist bei solchen Paaren schon jetzt kein Verkehr erlaubt.
Auf jeden Fall gilt auch hier, es war durchaus realistisch, nur in der Öffentlichkeit verpönt.
Eine durchaus interessante Ausspielmöglichkeit wäre die
Zweckehe. Diese, ebenso wie die Zwangsehe, widerspricht zwar dem BdT, war aber dennoch durchaus üblich und bietet ebenfalls viel RP-Potential. Der Pfarrer-Char muss ja nicht zwangsläufig wissen, dass es eine arrangierte Ehe ist.
Eine stärkere Bindung zwischen Adel und Kirche könnte geschaffen werden, indem der Reichshofrat sich mit der Kirche zusammen einigen würde, dass nur noch aristotelische Gläubige geadelt werden dürfen. Zieht man in Betracht, dass Andersgläubige nur geduldet werden, wäre das durchaus realistisch. Scheitern könnte es allerdings an den vorherrschenden Glaubensvorstellungen des 21. Jhdts. Denn diese sind es, die auch die Vorstellung prägen, es sei egal, was man glaubt, man hätte deswegen keine Einschränkungen.
Dieser Punkt wurde bisher jedoch ohnehin nur mal in den Raum gestellt und bisher noch nicht wirklich diskutiert.
09.11.2009, 12:05
26.11.2009, 14:27
27.11.2009, 20:24
27.11.2009, 21:55
27.11.2009, 22:15
27.11.2009, 22:38
Winella hat geschrieben:...
Vermutlich macht sich der Betreffende da gar keine Gedanken.
29.11.2009, 21:36
30.11.2009, 13:41
11.02.2010, 10:43
13.02.2010, 01:06
04.03.2010, 21:51
04.03.2010, 23:30
05.03.2010, 10:06
05.03.2010, 11:53
05.03.2010, 17:54
Bei iphpbb3.com bekommen Sie ein kostenloses Forum mit vielen tollen Extras
Forum kostenlos einrichten - Hot Topics - Tags
Beliebteste Themen: USA, Erde, NES, Religion
Impressum | Datenschutz