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B.t.B.
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Verfasst: 09.11.2009, 12:05 |
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Registriert: 26.06.2009, 17:42 Beiträge: 17
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Zitat: Thema Einbindung Kirche Die Grundproblematik der Kirche besteht vor allem darin, dass es zuwenig aktives Personal für zu viele Aufgaben gibt. Das hat zur Folge, dass die Präsenz leidet, da diese wenigen Kirchenspieler schlichtweg zeitlich überfordert sind. Hinzu kommt, dass viele User sich zwar durchaus dessen bewusst sind, dass ihr Char im Jahre 145X lebt, gerade aber in Glaubensfragen dennoch die Denkweise des 21.Jhdts ins Spiel einfließen lassen. Dadurch ist die Spielkirche gezwungen, extrem viele Kompromisse einzugehen, die sonst nicht nötig wären, einfach, weil sie sonst von den Usern abgelehnt wird. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass noch immer oftmals der Spielglauben mit der reellen Kirche verwechselt wird. Vorschläge, wie man die Kirche mehr einbinden und auch nach außen stärken kann, kamen bisher einige: Kirchenvertreter als Fixinstallation in jedem RatWäre rein theoretisch umsetzbar, scheitert aber zum einen derzeit an dem o.g. Personal-/Zeitmangel, zum anderen an gewissen Gesetzgebungen in einigen Provinzen, die eine solche Handhabung ausschließen würden. Die Kirche mehr aus dem 2. ins erste Forum ziehen durch:
-Ausbildungsabschnitte vom Orden in die Dörfer verlegenHätte zur Folge, dass schon die in Ausbildung steckenden Kirchenleute die Präsenz der HDAK auch in nicht mit Pfarrern besetzten Dörfern stärken könnten. Nachteil: Die Mentoren/Ausbilder hätten ihre 'Schützlinge' nicht mehr so im Blickfeld, wodurch eine Bewertung erschwert werden würde.Es wären Reisen nötig, entweder für den Auszubildenden, oder für den Ausbilder, da es nicht in jeder Provinz derartiges gibt. Letzteres würde andere der Gottesdienste für jemanden berauben, der in der Hälfte der Fälle eh das Handtuch schmeißt, ersteres den anderen noch länger aus der Gemeinde reißen und die Kirchenlaufbahn noch unattraktiver erscheinen lassen. Zudem haben kaum Kirchler für die Ausbildung Zeit. Lösung: Engere Zusammenarbeit Kirche/Dorfführung. Bürgermeister, Gemeinderäte o.ä. werden in die Bewertung miteinbezogen.Oder aber ausbildungstechnisch teils im Provinzforum. Diskussionsstatus: Offen -Hochzeiten in Dorfhallen oder Weinstuben verlegen.Durch die Forenumstellung finden die meisten Hochzeiten/Taufen in den Doms statt. Auch wenn im RP manchmal der jeweilige Dom zur Dorfkirche umfunktioniert wird, sind die dortigen Bereiche doch eigentlich als Dom gedacht. Durch die Verlegung würde es wieder realistischer werden, nicht jeder Bauer/Handwerker durfte seine Sakramente in einem Dom empfangen. Diskussionstatus: Offen Entlastung der Kirchenspieler durch -SammelveranstaltungenMassentaufen waren durchaus üblich, nicht jeder 'Gemeine' bekam seinen persönlichen Tauftermin nach Wunsch am Ort seiner Wahl. Der gemachte Vorschlag bezieht sich auf eine einmal monatlich in den Weinstuben durchgeführte Messe, in deren Rahmen die Täuflinge gemeinsam die Sakramente empfangen. Die bisher durchaus spürbare Einstellung 'wenn ich Aristot sein soll, sollen die sich gefälligst nach mir richten' würde dadurch möglicherweise abgebaut, die Pfarrer hätten nur noch einen Tauftermin pro Mona/Provinz. Adlige könnten das Privileg erhalten, sich zu Messen an Kirchenfeiertagen taufen lassen zu dürfen. Diskussionsstatus: Offen -LaienseelsorgerDieser Vorschlag bezieht sich vor allem auf vorbereitende Handlungen. Gespräche, die vor einer Taufe/Hochzeit geführt werden müssen, würden entweder von Auszubildenen oder Gehilfen geführt werden. Diskussionsstatus: Offen Pochen auf Sitte und Moral in den Dörfern.Dieser Punkt bezieht sich vor allem auf das zusammen Wohnen vor der Ehe ohne Beachtung der Anstandsregeln. Zwar übt die Kirche hier derzeit Nachsicht, unter dem Vorwand, dass Häuser teuer sind, doch sollten 'Wohngemeinschaften' auch anders möglich sein. Was spricht dagegen, dass Frauen sich mit Frauen ein Haus teilen und Männer mit Männern. Oder aber, dass bei Paarungen eine Anstandsperson mit im Haus wohnt und getrennte Räume beherzigt werden. Hier wäre eine stärkere Zusammenarbeit Klerus/Bürgermeister von Nöten. Ebenfalls bezieht sich dieser Vorschlag auf das Verhalten in den WIrtshäusern. Auch hier sollte der Klerus auf die Dorfobrigkeit einwirken und diese dazu anhalten, sittenwidriges Verhalten in den Dörfern möglichst zu unterbinden. Engere Verbindung Dorfveranstaltungen/KircheDieser Vorschlag beinhaltet die Kombination aus beidem. Dorffeste in Verbindung mit Segnungen, Einbeziehung der Dorfführungen zu Feierlichkeiten an kirchl. Feiertagen usw. Fakt ist auf jeden Fall, dass die Loslösung von Glaubensvorstellungen des 21. Jhdts nicht mit der Brechstange durchgesetzt werden kann. Jeder Einzelne, der sich mehr Realismus im Bezug auf den (Spiel-!)Glauben wünscht, sollte diesen selbst leben und zeigen. Dinge wie Sex vor der Ehe sind durchaus realistisch, jedoch nur, solange sie nicht offensichtlich praktiziert werden. Gerade im Ausspielen der Heimlichkeit liegt jedoch viel Potential. Ebenso waren auch Andersgläubige durchaus realistisch, die gleichmütige Akzeptanz dieser jedoch keineswegs. Ebensowenig wie das offene Bekenntnis zu Heidentum, Hexerei o.ä. Ein weiterer angesprochener Punkt waren gleichgeschlechtliche Paarungen.Die bisherige Diskussion zeigte auf, dass hier das BdT auf verschiedene Arten ausgelegt wird. Zum einen gilt die Liebe als das Höchste GUt auf Erden, eine Aussage, die zur Legalisierung solcher Paarungen herangezogen wird, auf der anderen Seite jedoch sagt das BdT auch, dass der Zweck die Fortpflanzung ist, was wiederum gegen solche Beziehungen sprechen würde. Man wird abwarten müssen, wie sich die Romannäherung der HDAK weiter gestaltet. Allerdings ist bei solchen Paaren schon jetzt kein Verkehr erlaubt. Auf jeden Fall gilt auch hier, es war durchaus realistisch, nur in der Öffentlichkeit verpönt. Eine durchaus interessante Ausspielmöglichkeit wäre die Zweckehe. Diese, ebenso wie die Zwangsehe, widerspricht zwar dem BdT, war aber dennoch durchaus üblich und bietet ebenfalls viel RP-Potential. Der Pfarrer-Char muss ja nicht zwangsläufig wissen, dass es eine arrangierte Ehe ist. Eine stärkere Bindung zwischen Adel und Kirche könnte geschaffen werden, indem der Reichshofrat sich mit der Kirche zusammen einigen würde, dass nur noch aristotelische Gläubige geadelt werden dürfen. Zieht man in Betracht, dass Andersgläubige nur geduldet werden, wäre das durchaus realistisch. Scheitern könnte es allerdings an den vorherrschenden Glaubensvorstellungen des 21. Jhdts. Denn diese sind es, die auch die Vorstellung prägen, es sei egal, was man glaubt, man hätte deswegen keine Einschränkungen. Dieser Punkt wurde bisher jedoch ohnehin nur mal in den Raum gestellt und bisher noch nicht wirklich diskutiert.
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Verfasst: 09.11.2009, 12:05 |
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Marcvs_invictvs
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Verfasst: 26.11.2009, 14:27 |
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Registriert: 17.07.2009, 09:45 Beiträge: 23 Wohnort: RK-Stuttgart
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Ich möchte auch mehr Kirche im Spiel.
Derzeit hat mein Char das Glück eine Priesterin in der Stadt zu haben. Ich versuche alles daran zu setzen die Kirche ins Stadtleben zu integrieren. Die Kirche spielt für meinen Char eine wichtige Rolle. Schon zu beginn des Spiels wurde er getauft. Seine Taufanfrage war auch schon fast ein Glaubensbekenntnis. Alos keine Anfrage im WH a la ..Hey am haste am Sonntag Zeit, mein Char will ne Taufe. Derzeit fungiert die Kirche im Spiel als reines Dienstleister in Sachen Hochzeit. Taufen lassen die Chars sich nur noch, wenn auch ne Hochzeit ansteht. Es kam ja sogarschon zu sogenannten Taufhochzeiten. Ich versuche mit meinem Char die Spieler zu missionieren. Mein Char guckt dann einfach ganz ungläubig nen heiden an..."Wie? Ihr seid nicht getauft? Welch schrecklicher Umstand! Das müssen wir ändern, sonst ist Eure Seele in der ewigen Verdammniss - Guter Freund." Naja, der Erfolg belibt bisher aus^^
Mein Char ist Bürgermeister in Graz. Dort wird er demächst gesegnet bzw. seine Amtstätigkeit wird gesegnet. Somit wäre mein Char erster von Gottes Gnaden erwählter Bürgermeister - ne tolle Vortsellung finde ich!
Auch die Anwesenheit eines Klerikers, wird meinem Char bewusst. So verhält er sich gemäß dem BdT - soweit es geht und seine Launen es zulassen. Aber ein mahnendes Wort des Klerikers und schon ist der aufbrausende Char ein stilles folgsames Schäfchen. Im Prinzip hat der Kleriker gegenüber meinem Char eine gewisse Macht! Alles was der Kleriker zu ihm sagt, ist quasi ein Gesetz. Essteht ihm nicht zu die Worte eines Kleriker anzuzweifeln - ein Frevler, wer sowas tun würde. Der Stadtpaffe könnte somit auch die Geschicke der Stadt lenken. Kurz: Die Kirche ist das höchste Gut für meinen Char. Ich möchte das als Spieler so vorleben und hoffe, es findet nachahmer.
Derzeit ist in der Steiermark, trotz Intrigen, Willkür etc. ein Aufschwung der Kirche zu verzeichnen. Die aristotelische Kirche ist per Verfassung, die einzig zugelassene Kirche in der Steiermark. Auch hoher Besuch, wie von einer Bischöfin wird dementsprechend gewürdigt. Sie wurde sogar richtig empfangen, nicht nur von der Obrigekeit. Das ganze Volk, ungeachtet der politischen Zugehörigkeit empfängt den Klerus und gibt ihnen alle Ehren zu teil.
Ich bin mir sicher, dass dahingehend, die Kirche in der Steiermark zukünftig besser ins Leben integriert wird, als anderswo. Das Denken des 21. Jhrdt. ist bei den meisten aktiven Chars nicht gegeben, und deswegen behandeln sie die Kirche mit dem nötigen Respekt.
Aber...die Obrigkeit, die Entscheidungsträger im Spiel müssen die die Kirche soweit stärken. Sei es per Gesetz oder durch die Segnung des jeweilgen Amtes. Wenn das so vorgelebt wird, und die Räte oder BMs die Kirche so hochleben, gewöhnen sich auch die anderen Spieler daran und lassen Ihren Char entsprechend reagieren.
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Winella
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Verfasst: 27.11.2009, 20:24 |
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Registriert: 01.07.2009, 17:10 Beiträge: 166
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Kirche - für mich der größte Joker im Spiel, er muss nur von der Allgemeinheit erkannt werden.
Welch herrliche Möglichkeiten....
Ulm kriegt wieder ne Vikarin, in der nächsten Zeit. Mal gucken, was sich da entwickelt...Ella ist ja gefragt worden, ob sie sich ums Pfarrhaus kümmern würde. Ich würde das gerne machen, kann das aber nur, wenn einfach die aristotelischen Grundsätze eingehalten werden. Mal sehen...Ansgar hat noch nix gesagt.
Auf der anderen Seite empfehle ich jedem, der gerne ins RP einsteigen will, sich an den Pfarrer des Dorfes zu wenden, und als Pfarrhaushälterin/Kirchpfleger anzufangen. Ich möchte diese Zeit nicht missen, aber ich hatte wohl auch einen der tollsten Chefs im Reich :D Und, soweit ich weiß, war ich auch die erste offizielle Pfarrhaushälterin.
@Marcus: Da brauchst Du ganz schön Durchhaltevermögen. Die meisten sehen halt die Taufe hier wie ne RL-Taufe a la 2009 an...von der Hochzeit rede ich gar nicht erst. Die Darstellungen der Bräute und Bräutigame in brillianten Farben und Digitalfotos erwähne ich nicht, sonst kommt oft genug das Weinen. Eine schulterfrei tragende Braut im Mittelalter...da hätt´se gleich nackelich gehen können. Wenn es nicht so weit wäre nach Graz und meine Ella gerade in Verlöbniszeit wäre, wo sie nicht genau weiß, wann Hochzeit sein wird (und ich auch nicht nachfrage, Ansgar wirds schon richten), dann hätte ich mir das gerne angeguckt.
Aber ich finde es gut, dass Du Deine Befremdlichkeit auslebst...ich tue das auch. Manchmal geht mir dann ein vielleicht toller WH-Abend flöten, wenn meine Schixe sich hastig aus dem WH macht, weil da zwei sich gegenseitig die Zunge in den Hals schieben.
Ich breche aber eine Lanze für die Spätgetauften , auch meine Ella ist so eine. Wie sie immer sagte: "es hat sich nie ergeben". Doch denke ich , für meine Ella war dieser Weg, der natürlich kein 1457-Weg ist, denn auch da wurden Säuglinge getauft, doch der richtige. Als sie getauft wurde, war sie wirklich bereit. Man möge es Taufe, Kommunion und Firmung in einem Fest sehen, um die katholischen Begriffe zu bemühen. Es lag, um RL-Begründung nachzuliefern, einfach aber auch daran, dass ich mir niemanden vorstellen konnte als Kodiak, um meine Ella zu taufen :D
Ich bin mir sicher, viele empfinden meine Kommentare in meinen Posts über solche Vorgänge als besserwisserisches Gemecker. Aber manchmal, so hoffe ich, wird sich einer Gedanken darüber machen.
Und ich stimme Marcus zu: Die Kirche mehr einbinden, bedeutet mehr Präsenznotwendigkeit. Der Priester segnet im Normalfall neue Werkstätten, neue Rinderzuchten, neue Felder und auch neue Räte....die Pfaffen damals waren präsenter, weil es sich auch keiner leisten konnte, sie abzulehnen. Wenn ein Herzog vor der Königin den Amtseid spricht, sollte der höchste Kirchenvertreter dabei sein. Wenn die Armee in den Krieg zieht, oder nen Burgsturm bekämpft, vereitelt, wie auch immer - muss in der Regel ein Pfaffe da sein.
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Lene
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Verfasst: 27.11.2009, 21:55 |
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Die aristotelische Kirche ist Staatskirche - da wäre es eigentlich nur normal, dass man alle Andersgläubigen versucht, zu einem Besseren zu bekehren, denn sonst winkt den Verirrten die Verdammnis.
Leider halten sich noch zu viele Rats- oder Bürgermeister-Kandidaten für ausgesprochen tolerant und fair (2009-Wahlkampfverhalten), wenn sie sich im Wahlkampf auf die Fahnen schreiben, dass sie jede Religion unterstützen. Lene würde so einen Kandidaten niemals wählen.
Und Pfarrer, die sich öffentlich dafür aussprechen, dass alle Religionen von ihnen toleriert werden, sollten von der Kirchenleitung dafür eins auf den Deckel kriegen. Schliesslich verraten sie damit ganz öffentlich ihren Glauben, der deutlich verkündet, er ist der einzig wahre.
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Winella
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Verfasst: 27.11.2009, 22:15 |
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Registriert: 01.07.2009, 17:10 Beiträge: 166
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Glaub mir, Lene, Ella wird zutiefst entsetzt sein, wenn sie das hört....und vielleicht -hoffentlich- da eine Saite anstoßen...
Vermutlich macht sich der Betreffende da gar keine Gedanken.
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Lene
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Verfasst: 27.11.2009, 22:38 |
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Winella hat geschrieben: ...
Vermutlich macht sich der Betreffende da gar keine Gedanken. Das ist ja das Übel ... sicher, es ist ein Spiel, eine Freizeitbeschäftigung, nur Fun ... aber wenn ich so eine Rolle spiele, sollte ich dann nicht wenigstens die vorgegebenen Grenzen (hier die inhaltlichen Fragen der Religion) kennen und sie vertreten ? Nun, wir können es nur vorleben und hoffen, zum Denken anzuregen.
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Mishrak
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Verfasst: 29.11.2009, 21:36 |
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Registriert: 08.07.2009, 12:17 Beiträge: 34
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Und daran arbeiten....ich freue mich zumindestens auf die Herausforderung.
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Mavena
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Verfasst: 30.11.2009, 13:41 |
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Registriert: 01.07.2009, 22:57 Beiträge: 169
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Juchu, was zur Kirche. Ich höre von Lilly immer schon von den Steirer zuständen und dem treuen Schaf Mar. Sie hat richtig Spaß dran. Wenn so was funktioniert, ist es klasse. Nur oft sieht es anders aus.
Der geneigte Leser kann mal in den Konstanzer Dom schauen, die aktuellste Hochzeit Reutlingen, WB. Die arme Henriette, vom Chara her Erzbischöfin, traut. Eigentlich ja eine Riesenehre. Aber es wird nur gemeckert, in Gedanken und so weiter. Sie kam zu spät, laber. Aber die Krönung kommt noch. Bei einer aristotelischen Hochzeit müssen derzeit Braut, Bräutigam und Trauzeugen 'Im Namen des Vaters und des Aristoteles und des Christos.' sagen, ehe der Bund vom Geistlichen geschlossen wird. ja, nun ist es so, dass Trauzeugen bei uns (wohl nur noch) nicht unbedingt getauft sein müssen. Der Trauzeuge des Bräutigam war jedoch Spinozist und wollte den Satz nicht sagen. Und wer bekommt die Schuld, RPoff und RP? Nicht die, die damit das heiligste Sakrament der Kirche entweihen, der Spino und der Bräutigam, der nur den als Trauzeugen will, sondern die Kirche. Eine Riesensauerei, den schönen Tag zu ruinieren, es wäre doch bekannt gewesen, dass der Trauzeuge Spino ist und so weiter. Und die schärfsten Attacken, bedauerlicherweise nur RPoff, von wem, der früher einen Vikar spielte. Ich hoffe sehr, dass er noch im RP meckert, denn wenn er dies tut, nun, kann mal was losgehen. Aber schon so ist das Ganze ein Unding und steht wieder dafür, dass wir da nur Dienstleister sind. Letztens bei der Segnung/Salbung des Bayernherrschers ebenso, wo geschickt sogar zwei Geistliche gegeneinander ausgespielt wurden. Ich vermute, dass zumindest ersteres irgendwann eine Reaktion der Kirche hervor rufen wird.
Blöderweise sind wir derzeit personaltechnisch, mal wieder, etwas begrenzt. Die meisten der Bischöfe haben derzeit kaum Zeit, um sich um die RK-Kirche zu kümmern, oder um anderes als Zeremonien, der Wechsel bei den Bischöfen kam viel zu spät in der Hinsicht und ändert auch nicht so viel an der Tatsache. Natürlich geht RL vor, habe ich auch manchmal, aber es hemmt schon 'ein wenig'. Zumal ich mich am liebsten eigentlich mit Kirchenpolitik und Stärkung befasse. Aber ich habe auch Hoffnungen. Im Ordensrat sind bis auf den Prior von Heiligenbronn jetzt alle Ämter wieder besetzt und Mavena hat sich tatsächlich eine zweite Geistliche in ihrer Diözese angelacht.
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kodiak
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Verfasst: 11.02.2010, 10:43 |
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Registriert: 01.07.2009, 19:18 Beiträge: 27
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nu haben wir scho februar . . was neues aus der kirche? . . . mhm . . da muss ich mal ne runde grübeln. . . . . ja, ich bin nicht mehr in der bk ^^ ich brauchte mal ne pause, is einfach zu anstrengend dauernd zu sehn wie es nicht vorangeht. *schaut zu mavena hinüber* meinen respekt wie du das alles schaffts ohne zu verzweifeln.
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Mavena
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Verfasst: 13.02.2010, 01:06 |
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Registriert: 01.07.2009, 22:57 Beiträge: 169
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Einiges ist im Ofen, aber noch lange nichts gar. Na ja, ab Dienstag bin ich und Mavena noch mehr nen Monat weg, Examen, dann wird es noch lustiger. Aber danach dann ist einiges geplant. Das Ganze macht zumindest weit mehr Spaß, wenn man auch richtig Kraft reinstecken kann. Und wenn es nur ist, um den Römern Beine zu machen, da die das ebenso brauchen wie wir anscheinend, wenn nicht noch mehr. Na ja, auch Orden und co. Jetzt schau ich aber erst mal, dass ich in den nächsten zwei, drei Tagen schaue, wer alles Schüler werden kann und das dann in meiner Abwesenheit - gut, den Kurs werde ich noch zu Ende führen - die neuen Kurse schon mal starten, bzw. Ergebnisse rein kommen können.
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Saffi
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Verfasst: 04.03.2010, 21:51 |
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Registriert: 27.02.2010, 21:52 Beiträge: 12
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Ich hab das schon einmal in einer Weinstube gesehen, ich kann mich aber nicht so richtig erinnern in welcher ... Augsburg oder so ...
Was wäre, wenn man in jeder Weinstube mindestens ein Kloster (wenn nicht zwei, ein Mönchs- und ein Nonnenkloster) einrichtet (einen RP-Thread), der natürlich auch mindestens von entweder einem kirchlichen Spielerchar oder einem NPC gepflegt werden muss (Achtung Haken!)... ich denke, das würde die Präsenz der Kirche in jedem Ort stärken. Und immerhin würden ja ziemlich viele Chars, die den Weg der Kirche eingeschlagen haben, in einem Kloster wohnen realistischerweise und nur einige davon Priester sein ... wäre die Heimat von allen Mönchen bzw. Nonnen und jedem Besucher wäre die Tür geöffnet (Beantwortung theologischer Fragen natürlich inklusive)
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Mavena
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Verfasst: 04.03.2010, 23:30 |
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Registriert: 01.07.2009, 22:57 Beiträge: 169
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Das wäre klasse, wäre es möglich, nur leider wollen die meisten nur Pfarrer werden, nicht Mönch oder Nonne. Und die meisten Kirchler sind davon auch so was von weit weg, dass es schmerzt. Vor allem mit dem Gehorsam und der Demut, die dann ausgeübt werden müsste, hapert es - wobei es natürlich auch viele 'verkommene' Mönchs- und Nonnenkloster gab -. Ganz zu schweigen von der Zeit.
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Svoitosar
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Verfasst: 05.03.2010, 10:06 |
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Registriert: 26.04.2009, 14:57 Beiträge: 296
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Nunja, das hängt direkt mit der geringen Achtung zusammen, die Priesterchars entgegengebracht wird. Die wenigsten wollen wohl ihre Zeit in etwas stecken, wenn sie dann noch mit Sprüchen konfrontiert werden, die vielleicht in eine Zeit der Religionsfreiheit passen, aber nicht unbedingt ins Mittelalter.
_________________ "Shuhu!"
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Saffi
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Verfasst: 05.03.2010, 11:53 |
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| Back to Basics |
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Registriert: 27.02.2010, 21:52 Beiträge: 12
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Also ich würd das schon machen - mit einem NPC als Hüter des Klosters, da mein Char sich absolut nicht dafür eignet - allerdings müßte man, wenn man das in der Weinstube macht, mindestens eine besser mehr als eine Vertretung anwerben ... sonst ist das Kloster ja zu, wenn man auf Reisen geht :(. Mit blöden Sprüchen könnt ich schon umgehen *g*
Was mich dazu interessieren würde, zusammenzutragen, wie es in einem Kloster tatsächlich abgelaufen ist, Tagesablauf, Hierachien, Arbeiten evtl. besondere Ausrichtung auf eine Tätigkeit ... So eine allgemeine Beschreibung, wie ihr sie hier auch in dem ersten Post der meisten Threads zusammengetragen habt, würde ich einem Klosterthread als RPOff voranstellen, damit jeder, der dort mitschreiben will, ob nun als Münch/Nonne oder als Gast, weiß, was der Mindestkonsens ist. Also, ihr könnt sagen, was ihr wollte, die Klöster waren im Mittelalter DAS geistige Zentrum der Kultur, hier wurde das Wissen bewahrt und weitergegeben und das finde ich sehr interessant ...
Das andere, was mich in diesem Zusammenhang interessieren würde, zu diskutieren, ist, wie man das mit der Trennung von Männlein und Weiblein regelt. Es ist irgendwie unpraktisch, ein Mönchs- und ein Nonnenkloster zu haben, wo sich die Chars dann nach ihrem Geschlecht zu richten haben, obwohl das natürlich realistisch wäre. Was wäre mit einem Kloster mit getrennten Flügeln, wie in einer Jugendherberge? Wie sieht die Spielkirche die Trennung und das Zölibat eigentlich? Was denkt ihr, was da praktikabel wäre?
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Mavena
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Verfasst: 05.03.2010, 17:54 |
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| Back to Basics |
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Registriert: 01.07.2009, 22:57 Beiträge: 169
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Oh ja, Sprüche kennt man zu Genüge. Wobei es ja da inzwischen sogar Wege gibt, diese zu 'erklären'. Eben wegen dem Umbuch damals, als es quasi von den ganzen NPCs auf die Spieler wechselte, etc. Und der Glaube von Grund auf umgekrempelt wurde. Also besonders Frauen müssten es eigentlich schon rp-technisch sehr schwer als Priester haben, - nicht Nonne, das ist akzeptiert -, nicht zölibatäre Priester noch mehr. Wobei der Zölibat zu der Zeit a auch teils noch eher, nun, locker war, wenn man so will *husthust*. Zu der Hintergrundgeschichte der Klöster im DKR gibt es das hier. Hierhin finden sich unter anderem die Hauptregeln des Hauptklosters Rupertsberg (und das ganze andere Zeug, was derzeit für die deutsche Kirche gilt. Was freu ich mich auf die Umgestaltung). Wahrscheinlich, hoffentlich, werden sie bald reformiert, wenn Mavena es mal durch bekommt, Zölibat und so.
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